Deutsch-Polnische Medientage

Die Medientage 2010

Die 3. Deutsch-Polnischen Medientage fanden vom 7.-9. Juni 2010 zum Thema „Deutschland und Polen – Partner im Osten“ in Dresden statt. Dabei ging es um die Beziehungen zwischen den Ländern der Europäischen Union und den Anrainern im Osten und Russland.

Die Medientage wurden gemeinsam von der Robert Bosch Stiftung, der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, dem Freistaat Sachsen und der Landeshauptstadt Dresden veranstaltet.

 

Im Juni 2011 werden die 4. Deutsch-Polnischen Medientage in Zielona Góra zu Gast sein.


Podcasts

Hier finden Sie einige Podcasts, die die 3. Deutsch-Polnischen Medientage kurz zusammenfassen. Unter anderem können Sie einen Eindruck von den Panels gewinnen und die Preisträger des 13. Deutsch-Polnischen Journalistenpreises und ihre Arbeiten kennenlernen.


Deutsch-Polnischer Journalistenpreis

Idee

Er prämiert seit 1997 die besten Beiträge, die über das jeweilige Nachbarland fair und offen berichtet haben und die im Vorjahr in Hörfunk, Fernsehen oder Printmedien erstmalig gesendet, gedruckt oder im Internet veröffentlicht wurden.

 

Im Dresdner Festspielhaus Hellerau sind die Preise am 9. Juni erneut verliehen worden. Die diesjährigen Preisträger kommen vom Deutschlandradio Kultur, von RBB/arte  und von der Gazeta Wyborcza. Mit  207 Einsendungen nahmen 2010 so viele Journalisten wie noch nie am Wettbewerb teil.

 

Der Deutsch-Polnische Journalistenpreis wird seit 2008 im Rahmen der Deutsch-Polnischen Medientage verliehen.


Medienlandschaft Polen

Medienlandschaft Polen

Der Medienmarkt in Polen holt seit Jahren eine ähnliche Entwicklung nach, wie sie seit längerem in anderen Ländern Europas zu beobachten ist: Das noch starke öffentlich-rechtliche Fernsehen und das schwächelnde Polnische Radio verlieren Hörer an Privatsender, kleinere Anstalten werden von der Konkurrenz geschluckt und internationale Medienkonzerne teilen den Markt immer mehr unter sich auf.

In Polen kann man zwischen rund 500 Fernseh- und Radioprogrammen wählen. Sie werden terrestrisch, über Satellit, Kabel oder das Telefonnetz übertragen. Mit über 600 Kabelanbietern, die 4,5 Millionen Haushalte bedienen, ist Polen nach Deutschland und Holland der drittgrößte Markt für Kabelfernsehen in der Europäischen Union.